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Der Podcast zu sozialen Themen der Caritas in NRW

„Perspektive(n) Mensch“, ein Gespräch mit der Künstlerin Nina Kiedrowicz.

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Caritas und Kunst gehört für viele erstmal nicht zusammen. Warum Christoph Grätz im Podcast trotzdem über ein Kunstprojekt redet? Wegen der Menschen. Die Künstlerin, Nina Kiedrowicz hat unter dem Titel „Perspektive(n) Mensch“ 16 Menschen aus dem Ruhrgebiet auf eine ganz besondere Art und Weise portraitiert. Alle könnten Klientinnen und Klienten der Caritas sein, weil sie sich in besonderen Lebenssituationen befinden. Kiedrowicz arbeitet in Ihrem Projekt mit dem Mitteln der Fotografie und der Sprache. Sie will „Stimmen sichtbar machen, die viel zu oft unerhört bleiben.“

In einfühlsamen Gesprächen hat sie Erlebnisse, Wünsche und Bewältigungsstrategien der Menschen erfahren. Im Podcast erzählt sie, wie sie vorgegangen ist. Ihre Gesprächsaufzeihnungen haben fast seelsorgerische Qualitäten, denn es geht zum Teil recht schwere Schicksale. Die Protagonistinnen haben ihr von Flucht, Diskriminierung, Krankheit, Einsamkeit und Verlusten erzählt. Darüber hinaus haben die Portraitierten mit Einmalkameras Szenen ihres Alltags eingefangen.

Mehr Infos zum Projekt Perspektive(n) Mensch unter https://perspektivenmensch.com/
Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogrammes Demokratie leben!

„Es wäre gut, wenn die Politik öfter auf uns hören würde“

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Anfang Juli hat Michaela Rueß gemeinsam mit ihrem Kollegen Michael Beekes die Leitung des Caritasverbandes für das Bistum Essen übernommen. Wer ist die neue Direktorin der Caritas im Ruhrbistum und ist sie nach 100 Tagen in ihrem Job angekommen?

Caritas-Podcaster Christoph Grätz hat seine Chefin besucht, um den Menschen Michaela Rueß besser kennenzulernen. Was treibt eine Oberschwäbin in den Pott? Wie denkt die Theologin und Sozialwissenschaftlerin über die Caritas als soziale Organisation, und was sind ihre Ideen für die Zukunft des Verbandes? Sollte die Caritas eine eigene Partei gründen? Wieviel Nähe zum Staat ist gut für die Caritas, und wieviel Distanz ist notwendig? Sind Frauen die besseren Caritas-Mitarbeiter und was bedeutet eigentlich „wunderfitzig“?

Zu diesen und anderen Fragen bezieht die Caritasdirektorin Stellung.

Inflation - Hochkonjunktur für Schuldnerberatung

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„Immer mehr Normalverdiener kommen zur Beratung.“ Das sagt Roman Schlag, Fachreferent für Schuldnerberatung beim Caritasverband für das Bistum Aachen und zugleich Sprecher der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände über die Situation in den Beratungsstellen angesichts der steigenden Inflation. Höhere Aufwendungen für Energie, Mieten und Einkäufe träfen nicht nur Menschen, die von Überschuldung bedroht sind. Während andere Krisen wie die Finanzkrise oder die Pandemie zeitversetzt bei den Schuldnerberatungsstellen ankamen, spüren sie schon jetzt das zunehmende Arbeitsaufkommen durch die steigende Teuerungsrate. „Das hängt unter anderem damit zusammen, dass Haushaltspläne, die die Beratungsstellen mit den Schuldnern erstellt haben, entsprechend der steigenden Kosten angepasst werden mussten“, sagt Schlag. Er fordert ein Recht auf Schuldnerberatung für alle. Zudem müsse darüber nachgedacht werden, zusätzliche Kapazitäten in der Schuldnerberatung zu schaffen.

Gastgeber der caritalks-Episode ist Christian Heidrich, Pressereferent beim Caritasverband für das Bistum Aachen.

Wir wollen mitbestimmen! Teil 2

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In dieser zweiten Episode zum Treffen der Kinder- und Jugendparlamente spricht Caritas-Podcaster Christoph Grätz mit Gunnar Brock. Er leitet das Kinderheim Sankt Barbara der Caritas Duisburg und hat das Treffen der Kinder und Jugendlichen mit vorbereitet. Gunnar Brock erklärt, warum Mitbestimmung der Kinder- und Jugendlichen in den Kinderheimen so wichtig ist und welche positiven Effekte eine größere Mitbestimmung bewirkt. In der ersten Episode zum Treffen der Kinder und Jugendparlamente von Kinderheimen im Bistum Essen haben wir Kinder und Jugendliche zu Wort kommen lassen.

Bei Themen wie Mahlzeiten, Ausgehzeiten am Abend und die Nutzung von digitalen Medien unterscheiden sich die Anliegen von Kindern und Jugendlichen in Kinderheimen wohl kaum von denen ihrer Altersgenossinnen, die nicht in Kinderheimen aufwachsen. Anders sieht es aus, bei den Kontakten zur organisierten Jugendhilfe, mit der die meisten Kinder, die in Familien leben, wohl nicht in Berührung kommen. So spielt das Hilfeplangespräch, bei dem Kinder und Jugendliche, Erzieher/innen und Vetreter/innen des Jugendamtes das nächste halbe Jahr besprechen, eine sehr zentrale Rolle im Leben der Kinder und Jugendlichen. Hier geht es neben den alltägliche Fragen um wichtige Dinge, wie Besuchsregelungen, Umzug in eine Wohngruppe und Volljährigkeit. Dabei ist Mitbestimmung derjenigen, um die es geht, ein ganz zentraler Punkt.

Bereits zum 5. Mal haben sich Kinder- und Jugendliche, die in Kinderheimen des Caritasnetzwerkes im Bistum Essen leben getroffen, um sich für ihre Rechte einzusetzen. Fast 60 von ihnen haben sich am 20. August in der Fürstin Franziska Christine Stiftung getroffen um ihre Themen zu besprechen und ihre Wünsche in die Heime zurückzumelden. Im Bistum Essen gibt es ca. 20 katholische Kinderheime, im Fachjargon stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Über 1000 Kinder und Jugendliche wohnen hier in Wohngruppen und, wenn sie älter werden, in kleineren Außenwohngruppen, wo sie sich auf ein selbständiges Leben vorbereiten. Der Tag wurde organisiert von der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfe im Bistum Essen (AGkE).

Fordern ja – fördern nein?

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Im April 2021 ist ein neues bundesweites Adoptionshilfe-Gesetz in Kraft getreten. Es stärkt die Rechte von Menschen, die adoptiert werden. Die Qualität der Beratungen rund um Adoptionen soll gesichert werden. „Wir begrüßen die Inhalte des neuen Gesetzes“, betont Gesa Leestmann, Referentin für Adoptions- und Pflegekinderdienste der Caritas im Bistum Münster. „Aber christliche Nächstenliebe gibt es nicht zum Nulltarif“, merkt Roswitha Göcke an. Sie leitet den Adoptions- und Pflegekinderdienst des Sozialdienstes katholischer Frauen (SKF) in Ibbenbüren.

Wir wollen mitbestimmen!

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Unter dem Titel „Wir sind stark gefragt!" trafen sich am 20. August Kinder und Jugendliche aus katholischen Kinderheimen um über Mitbestimmung zu reden. Fast 60 von Ihnen waren mit ihren Erzieherinnen und Erziehern in die Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung in Essen gekommen. Hier haben sie einen Tag lang in Workshops über ihre Themen diskutiert. Die Ergebnisse wurden dokumentiert und den Leitungen der Kinderheime zugeschickt.

In fünf Workhops machten sich die Kinder und Jugendlichen Gedanken darüber, wie sie miteinander umgehen wollen und was sich mit ihrer Volljährigkeit ändert. Wie sie in strittigen Fragen zu ihrem Recht kommen und wer ihnen dann zur Seite steht, erklärten eingeladene Expertinnen und Experten. Eines der wichtigsten Themen waren Handynutzung, WLAN und digitale Medien. Und schließlich ging es darum, wie das überhaupt geht, ein Kinder- und Jugendparlament zu gründen.

Caritas-Podcaster Christoph Grätz hat die Veranstaltung besucht und mit einigen von ihnen gesprochen. Was die Kinder und Jugendlichen bewegt und was sie sich wünschen, erzählen Bradley, Jakob, Julia und Anastasia, die in Kinderheimen der Caritas im Bistum Essen leben.

Bereits um 5. Mal haben sich Kinder- und Jugendliche, die in Kinderheimen des Caritasnetzwerkes im Bistum Essen leben getroffen, um sich für ihre Rechte einzusetzen. Im Bistum Essen gibt es ca. 20 katholische Kinderheime, im Fachjargon stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Über 1000 Kinder und Jugendliche wohnen hier in Wohngruppen und, wenn sie älter werden, in kleineren Außenwohngruppen, wo sie sich auf ein selbständiges Leben vorbereiten. Der Tag wurde organisiert von der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfe im Bistum Essen (AGkE).

In einer zweiten Episode über die Tagung spricht Christoph Grätz mit Gunnar Brock, der das Kinderheim St. Barbara der Caritas Duisburg leitet. Als Mitorganisator des Treffens erklärt er, warum eine stärkere Mitbestimmung der Kinder und Jugendlichen so wichtig ist.

… wie eine große Schwester

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In dieser Episode geht es um das bundesweite Projekt „Balu und Du“, an dem auch einige Caritasverbände in NRW teilnehmen. Junge Erwachsene begleiten benachteiligte Grundschulkinder über ein Jahr und verabreden sich mit ihnen für mehrere Stunden in der Woche. Im Roman „Das Dschungelbuch“ des britischen Schriftstellers Rudyard Kipling war es übrigens der Bär Balu, der das Menschenkind Mogli in die Welt des Dschungels eingeführt hat. So ähnlich funktioniert auch das Projekt „Balu und Du“ mit seinen rund 120 Standorten in Deutschland.

Caritas-Podcaster Christoph Grätz spricht mit der 21-jährigen Tabea Witt, die als „Balu“ einen neunjährigen Jungen begleitet. Die junge Frau macht demnächst ihr Abitur am Gertrud-Bäumer Berufskolleg in Duisburg im Fach Erziehungswissenschaften. Im Gespräch erzählt sie, was ihr an den Begegnungen mit ihrem „Mogli“ besonders gefällt. Tabea Witt begeistert sich für das Projekt und empfiehlt es allen jungen Erwachsenen, die aufgeschlossen sind und sich für andere Menschen interessieren.

caritalks unterwegs #2 - Eine Therapie braucht Hilfe.

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In dieser caritalks unterwegs Episode geht es um das Thema Soziotherapie. Caritas-Podcaster Christoph Grätz spricht mit Stefan Hammerschmidt. Er ist Diplom Sozialpädagoge und leitet den Bereich Ambulant Betreutes Wohnen im sozial psychiatrischen Zentrum der Contilia Gruppe in Essen-Borbeck.

Im "Stützpunkt", wie die Beratungsstelle heißt, sind seit Anfang des Jahres 2022 die Weichen gestellt, um mit der Soziotherapie zu beginnen. Was ist überhaupt Soziotherapie, was kann sie leisten? Und warum dauert es so lange, bis diese Therapie sich überhaupt durchsetzen kann? Um die Soziotherapie hat die freie Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen lange gerungen. Inzwischen stehen immerhin die Rahmenbedingungen fest und die Therapie wird mehr und mehr angeboten. Das Problem: Sie ist noch nicht bekannt genug.

Im Caritasnetzwerk des Ruhrbistums gibt es bislang drei Angebote der Soziotherapie: Von der Caritas Bottrop, vom Sozialwerk St. Georg und den „Stützpunkt“ der Contilia.

Liebe Hörerinnen und Hörer, wenn Sie mögen, schreiben Sie uns doch einen Kommentar in unseren Podcast-Blog. Das caritalks Team freut sich über Ihre Rückmeldungen.

Was leistet das Arbeitsrecht der Caritas

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Was leistet das kirchliche Arbeitsrecht, wo hat es sich bewährt, welche Perspektiven für eine Weiterentwicklung gibt es - das erörtert der Vizepräsident des Deutschen Caritasverbandes Heinz-Josef Kessmann, der auch Vorsitzender der Arbeitsrechtlichen Kommission (AK) der Caritas ist. Thematisiert werden die Initiative #OutInChurch, die Diskussion um das Streikrecht bei der Caritas und die Frage der Tarifbindung.

Sozialpolitische Interessenvertretung der Caritas NRW

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Fünf Diözesan-Caritasverbände Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn arbeiten sozialpolitisch zusammen. Sie sind als Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege Interessenvertrerte von rund 8000 Diensten und Einrichtungen der Caritas in Nordrhein-Westfalen.

Über diesen Podcast

CARItalks ist der Podcast zu sozialen Themen der Caritas in NRW, nicht nur für Führungskräfte der Sozialwirtschaft. In regelmäßigen Episoden berichten wir über Themen aus unserem Netzwerk. Wir bereiten Informationen, Perspektiven und Argumente aus der sozialen Arbeit auf. Wir führen Gespräche mit Expertinnen und Experten des sozialen Sektors und berichten von Projekten und Veranstaltungen.
CARItalks ist Teil der gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit der fünf Diözesan-Caritasverbände in Nordrhein-Westfalen.

von und mit Caritas in NRW - hier geht´s zum Impressum www.caritas-nrw.de/impressum

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