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Der Podcast zu sozialen Themen der Caritas in NRW

#64 caritalks-Klimaedition - Jenny und wir #3

#64 caritalks-Klimaedition - Jenny und wir #3

In der dritten Folge unserer „Jenny und wir“ Serie spricht Caritas-Podcaster Christoph Grätz mit Sonja Bahlo. Sie ist Stromspar-Checkerin bei der Caritas Altena-Lüdenscheid. Gemeinsam mit zwei anderen Caritas-Mitarbeiterinnen und der Präsidentin des deutschen Caritasverbandes Eva Maria Welskop-Deffaa war sie zum Start der bundesweiten Caritaskampagne „Für Klimachutz der allen nutzt“ im Bundeskanzleramt. Dort hat die Delegation am 27. Februar mit dem Leiter der Abteilung Wirtschafts-, Verkehrs- und Klimapolitik, Steffen Meyer gesprochen und Jenny vorgestellt. Sie haben die Caritaskampagne präsentieren und die Gelegenheit genutzt, die politischen Forderungen nach einem sozial gerechten Klimawandel vorzubringen. Dabei ging es um den öffentlichen Personennahverkehr, das Thema Wohnen und die Energiewende.

Im Gespräch mit Christoph Grätz erklärt Sonja Bahlo, was jeder einzelne tun kann, für den Klimaschutz und gegen die gefühlte Ohnmacht, bei diesem riesengroßen Thema. Als Stromspar-Checkerin ist sie Spezialistin, was Energiesparen im Haushalt betrifft. Außerdem gilt ihr besonderes Interesse dem Thema Ernährung, denn auch was wir essen und trinken hat etwas mit dem Klima zu tun. Hören Sie außerdem, wie Sonja Bahlo über den öffentlichen Nahverkehr denkt, auf den gerade Menschen mit geringem Einkommen angewiesen sind.

Die caritalks-Klimaedition ist ein Beitrag zur Caritaskampagne „Für Klimaschutz, der allen nutzt.“
Weitere Infos zur Kampagne https://www.caritas.de/magazin/kampagne/fuer-klimaschutz-der-allen-nutzt/

#63 caritalks-Klimaedition - Jenny und wir #2

In dieser zweiten Episode unserer caritalks-Klimaedition „Jenny und wir“ begleitet Caritas-Podcaster Christoph Grätz die Stromspar-Checkerin Sonja Bahlo aus Lüdenscheid.
Das Projekt Stromspar-Check ist ein bundesweites Programm, des Deutschen Caritasverbandes und des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschland. Bundesweit gibt es fast 150 Beratungsstellen, die Menschen mit geringem Einkommen dabei helfen, ihren Stromverbrauch zu senken sowie Heiz- und Energiekosten einzusparen. Oft sind es ganz einfache Dinge, die in der Summe viel bewirken. Die Stromspar-Checker besuchen Menschen zu Hause, schauen, welche Geräte im Haushalt verwendet werden und wo Einsparpotenziale sind. Sie geben schon beim ersten Besuch wertvolle Energiespar-Tipps. Außerdem checken sie die Abrechnungen und prüfen, ob die Kosten realistisch sind. Bei einem zweiten Besuch übergeben sie Energiesparlampen und andere Dinge, die helfen, Energie und Wasser zu sparen.

Die caritalks-Klimaedition ist ein Beitrag zur Caritaskampagne „Für Klimaschutz, der allen nutzt.“

Weitere Infos zur Kampagne https://www.caritas.de/magazin/kampagne/fuer-klimaschutz-der-allen-nutzt/

Weitere Infos zum Stromspar-Check: https://www.stromspar-check.de/

#62 caritalks-Klimaedition - Jenny und wir #1

Dies ist die erste Episode unserer caritalks-Klimaedition „Jenny und wir“. In mehreren Folgen zeigen wir Persönlichkeiten, berichten über Projekte und beziehen Stellung zu Fragen des Klimaschutzes.

In der ersten Episode spricht Caritas-Podcaster Christoph Grätz mit Mara Tomaszik, von der Caritas Altena-Lüdenscheid. Sie erklärt, was wir von „Jenny“, der Botschafterin und Heldin der Caritas-Jahreskampagne „Für Klimaschutz, der alle nutzt.“, lernen können und warum Klimaschutz auch sozial gerecht sein muss. Außerdem berichtet Mara, was sie und ihre Kolleginnen und Kollegen bei der Caritas Altena-Lüdenscheid tun, um dem Klimawandel etwas entgegenzusetzen.

In weiteren Episoden unserer Serie "Jenny und wir" begleiten wir eine Stromspar-Checkerin im Einsatz und erfahren, was auch der Bundeskanzler noch in Sachen Klimaschutz lernen kann. Und wir sprechen darüber, was jeder einzelne gegen den Klimawandel tun kann und gegen die gefühlte eigene Ohnmacht bei diesem Thema.

Die caritalks-Klimaedition ist ein Beitrag zur Caritaskampagne „Für Klimaschutz, der allen nutzt“.

Übrigens: Ein kleines Bild von „Jenny“, unserer Klima-Botschafterin der Kampagne, sehen Sie oben links in unserem Episodencover.

Weitere Infos zur Kampagne https://www.caritas.de/magazin/kampagne/fuer-klimaschutz-der-allen-nutzt/

Podcast „Zeit zu reden“

Bei caritalks erzählen Antke Kreft von Kölsch Hätz, sowie die Ehrenamtlichen Dr. Daniela Janusch und Prof. Dr. Simone Fühles-Ubach, was den Podcast „Zeit zu reden“ mit älteren Menschen so besonders macht.

Seit 1997 verfolgen die Kölsch Hätz Nachbarschaftshilfen das Ziel, der sozialen Isolation und der Anonymisierung, insbesondere älterer Menschen, in ihrer gewohnten Umgebung entgegenzuwirken. Seit Sommer 2021 unterstützt der Podcast „Zeit zu reden“ dieses Ziel. Unter dem Motto „Ereignisse, Erlebnisse, Erinnerungen“ nehmen Seniorinnen und Senioren die Zuhörenden dabei mit auf eine Reise durch ihre abwechslungsreichen Leben. Durch die unterhaltsamen Gespräche führen die Ehrenamtlichen Dr. Daniela Janusch und Prof. Dr. Simone Fühles-Ubach. Der Podcast „Zeit zu reden“ entstand im Rahmen des Projekts „Ehrenamt der Zukunft“ der Caritas Köln, gefördert von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW. Er ist auf den gängigen Podcast-Programmen (z.B. Spotify, Deezer) oder auf der Homepage der Kölsch Hätz Nachbarschaftshilfen abrufbar: www.koelschhaetz-im-veedel.de.

Gastgeberin der caritalks-Episode ist Pia Klinkhammer

Vielfalt bei der Caritas

Ein Gespräch mit „Jay“, einem non-binären Menschen, der bei der Caritas arbeitet.
Seit längerem hatte ich, Christoph Grätz, einen Menschen gesucht, der bei der Caritas arbeitet und nicht dem gängigen Mann/Frau Schema entspricht und mit dem ich über seine Erfahrungen reden kann. Für das Gespräch haben wir das Pseudonym „Jay“ verwendet.
Mich interessiert, vor dem Hintergrund der #OutInChurch Bewegung, das Thema Kommunikation mit und über queere Menschen. Welche Erfahrungen mit Diskriminierungen, Anfeindungen und Vorurteilen hat Jay (35) gemacht? Wie hat Jay das outing vollzogen und welche Hürden und Hindernisse ergeben sich im Alltag für gender-diverse Personen? Wie tolerant ist die Caritas als Arbeitgeberin? Und, was müsste gesellschaftlich geschehen, damit queere Menschen sich akzeptiert fühlen?
Über diese und andere Fragen rede ich mit Jay in dieser caritalks- Episode

Rechtliche Betreuung #2: Entlastung und Beziehungsarbeit

Zweiter Teil des Gespräches mit Julia Wolper und Matthias Hoth.
Julia Wolper (26) und Matthias Hoth (31) berichten, wie ihre Arbeit Menschen entlastet. Sie erklären das manchmal schwierige Verhältnis zu Angehörigen und Betreuten. Schließlich berichten Sie, wie sie mit existentiellen Entscheidungen in ihrem Beruf umgehen. Beide arbeiten im Netzwerk der Caritas für die Stadt Bochum.
Im Bistum Essen gibt es sieben Betreuungsvereine in katholischer Trägerschaft mit Standorten in Altena, in Bochum und Wattenscheid, in Bottrop, Essen und Gelsenkirchen.

Rechtliche Betreuung #1: Man braucht Akzeptanz, Geduld, Respekt vor den Menschen und Feingefühl.

Erster Teil des Gespräches mit Julia Wolper und Matthias Hoth.
caritalks widmet sich mit einer kleinen Serie dem Thema rechtliche Betreuung. Caritas Podcaster Christoph Grätz hat Julia Wolper (26) und Matthias Hoth (31) besucht, die in Betreuungsvereinen in Bochum arbeiten. Die beiden Berufsneulinge berichten, wie ein typischer Tag eines rechtlichen Betreuers abläuft und mit welchen Themen und Problemen sie in der Betreuung konfrontiert werden. Sie erzählen unter anderem, welche die wichtigsten Eigenschaften eines rechtlichen Betreuers sind und wie sie ihr berufliches und privates Leben abgrenzen. Wie schaffen es die beiden, ihren Klientinnen und Klienten auch negative Botschaften zu übermitteln? Rechtliche Betreuer haben zwar mit schweren Themen zu tun, aber auch der Humor hat seinen Platz in der Arbeit.

Im Bistum Essen gibt es sieben Betreuungsvereine in katholischer Trägerschaft mit Standorten in Altena, in Bochum und Wattenscheid, in Bottrop, Essen und Gelsenkirchen.

„Perspektive(n) Mensch“, ein Gespräch mit der Künstlerin Nina Kiedrowicz.

Caritas und Kunst gehört für viele erstmal nicht zusammen. Warum Christoph Grätz im Podcast trotzdem über ein Kunstprojekt redet? Wegen der Menschen. Die Künstlerin, Nina Kiedrowicz hat unter dem Titel „Perspektive(n) Mensch“ 16 Menschen aus dem Ruhrgebiet auf eine ganz besondere Art und Weise portraitiert. Alle könnten Klientinnen und Klienten der Caritas sein, weil sie sich in besonderen Lebenssituationen befinden. Kiedrowicz arbeitet in Ihrem Projekt mit dem Mitteln der Fotografie und der Sprache. Sie will „Stimmen sichtbar machen, die viel zu oft unerhört bleiben.“

In einfühlsamen Gesprächen hat sie Erlebnisse, Wünsche und Bewältigungsstrategien der Menschen erfahren. Im Podcast erzählt sie, wie sie vorgegangen ist. Ihre Gesprächsaufzeihnungen haben fast seelsorgerische Qualitäten, denn es geht zum Teil recht schwere Schicksale. Die Protagonistinnen haben ihr von Flucht, Diskriminierung, Krankheit, Einsamkeit und Verlusten erzählt. Darüber hinaus haben die Portraitierten mit Einmalkameras Szenen ihres Alltags eingefangen.

Mehr Infos zum Projekt Perspektive(n) Mensch unter https://perspektivenmensch.com/
Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogrammes Demokratie leben!

„Es wäre gut, wenn die Politik öfter auf uns hören würde“

Anfang Juli hat Michaela Rueß gemeinsam mit ihrem Kollegen Michael Beekes die Leitung des Caritasverbandes für das Bistum Essen übernommen. Wer ist die neue Direktorin der Caritas im Ruhrbistum und ist sie nach 100 Tagen in ihrem Job angekommen?

Caritas-Podcaster Christoph Grätz hat seine Chefin besucht, um den Menschen Michaela Rueß besser kennenzulernen. Was treibt eine Oberschwäbin in den Pott? Wie denkt die Theologin und Sozialwissenschaftlerin über die Caritas als soziale Organisation, und was sind ihre Ideen für die Zukunft des Verbandes? Sollte die Caritas eine eigene Partei gründen? Wieviel Nähe zum Staat ist gut für die Caritas, und wieviel Distanz ist notwendig? Sind Frauen die besseren Caritas-Mitarbeiter und was bedeutet eigentlich „wunderfitzig“?

Zu diesen und anderen Fragen bezieht die Caritasdirektorin Stellung.

Inflation - Hochkonjunktur für Schuldnerberatung

„Immer mehr Normalverdiener kommen zur Beratung.“ Das sagt Roman Schlag, Fachreferent für Schuldnerberatung beim Caritasverband für das Bistum Aachen und zugleich Sprecher der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände über die Situation in den Beratungsstellen angesichts der steigenden Inflation. Höhere Aufwendungen für Energie, Mieten und Einkäufe träfen nicht nur Menschen, die von Überschuldung bedroht sind. Während andere Krisen wie die Finanzkrise oder die Pandemie zeitversetzt bei den Schuldnerberatungsstellen ankamen, spüren sie schon jetzt das zunehmende Arbeitsaufkommen durch die steigende Teuerungsrate. „Das hängt unter anderem damit zusammen, dass Haushaltspläne, die die Beratungsstellen mit den Schuldnern erstellt haben, entsprechend der steigenden Kosten angepasst werden mussten“, sagt Schlag. Er fordert ein Recht auf Schuldnerberatung für alle. Zudem müsse darüber nachgedacht werden, zusätzliche Kapazitäten in der Schuldnerberatung zu schaffen.

Gastgeber der caritalks-Episode ist Christian Heidrich, Pressereferent beim Caritasverband für das Bistum Aachen.